Sind Sie bereit für den Digitalen Produktpass?

Gehen Sie alle Fragen mit diesem Assistenten durch, erkennen Sie, wo es noch Aufgaben zu lösen gibt, es Daten zu liefern gilt und Dokumentation zusammenzustellen ist.

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DPP Registration Assistant Switzerland v4.1 — DE / EN

DPP Registration Assistant Schweiz / Switzerland v4.1

Pasi & Partners AG · Powered by CascadeIT

1. DPP Readiness – Betroffenheit und Ausgangslage

Diese kurze Vorprüfung zeigt, ob Sie den Pass selbst erstellen können, welche Rolle für die EU-Registrierung relevant ist und welche Vorarbeiten noch fehlen.

2. Produkt und Scope festlegen

Wählen Sie die Produktgruppe. Das Tool erzeugt daraus ein erstes ESPR-/DPP-Anforderungsprofil. Die definitive Pflicht entsteht durch die jeweils anwendbare produktspezifische EU-Regelung bzw. den delegierten Rechtsakt.

Dieses Tool ist ein strukturierter Self-Service für Schweizer KMU. Es ersetzt keine Konformitätsbewertung, Rechtsberatung oder behördliche Freigabe.

3. Relevante Anforderungen

Das Profil kombiniert allgemeine ESPR-/DPP-Bausteine mit produktspezifischen Hinweisen. „Kontextabhängig“ bedeutet: durch den anwendbaren delegierten Rechtsakt oder weitere Produktgesetzgebung zu verifizieren.

4. DPP Builder – Produktpass-Daten erfassen

Materialien und Zirkularität

Umwelt- und Gebrauchsdaten

Konformität und Datenzugriff

5. Evidenzen und Nachweise

Hinterlegen Sie Nachweise lokal. Im DPP-Export werden Dateiname, Typ, Kategorie, Datum und Prüfsumme referenziert – nicht automatisch die vertrauliche Datei selbst.

6. DPP Validation – Vollständigkeit und Registrierungsreife

Bewerten Sie den Nachweisstatus. Das Ergebnis zeigt Lücken und priorisierte Folgeaktivitäten; es ist keine behördliche Anerkennung.

7. Publishing – DPP erzeugen und Veröffentlichung vorbereiten

Ausgabe
Das Tool erzeugt einen strukturierten JSON-Datensatz, eine druckbare DPP-Ansicht und einen QR-Code zur öffentlichen DPP-Adresse.

Der QR-Code verweist auf die von Ihnen angegebene DPP-URL. Die URL muss dauerhaft erreichbar sein.

8. Registration Readiness Report

0%Compliance-Reife
0Pflichtfelder offen
0Evidenzen
0Massnahmen

Was erledigt ist – und welche Hausaufgaben bleiben

Grundprinzip der Nutzung: Der QR-Code auf Produkt, Verpackung oder Begleitdokument verweist auf eine dauerhaft erreichbare Internetadresse. Dort werden die freigegebenen DPP-Daten angezeigt oder maschinenlesbar ausgeliefert. Der Pass muss während der vorgeschriebenen Dauer erreichbar, aktuell und eindeutig dem Produkt, Modell, der Charge oder dem Einzelprodukt zugeordnet bleiben.

Priorisierte Massnahmen

PrioritätLückeEmpfohlene Aktivität

Normen- und Interoperabilitätsvalidierung

Die Prüfung orientiert sich an der horizontalen CEN/CENELEC-DPP-Normenreihe. Sie bewertet die technische Vorbereitung, nicht die produktspezifische Rechtskonformität.

NormPrüfgegenstandStatusHinweis
Abgrenzung: JSON-LD und W3C Verifiable Credentials werden als interoperables Ausgabeprofil angeboten. Sie sind nicht pauschal durch EN 18221 vorgeschrieben. Authentizität, Zuverlässigkeit und Integrität werden in EN 18246 behandelt; EN 18223 behandelt die Systeminteroperabilität.

Registrierung im EU-DPP-Register

Wichtig: Die Registrierung ersetzt weder die produktspezifische Konformitätsprüfung noch die Bereitstellung des eigentlichen DPP. Das EU-Register speichert insbesondere Identifikatoren, Registrierungsdaten und Metadaten; die Detaildaten bleiben dezentral beim Wirtschaftsakteur oder DPP-Serviceprovider.
  1. Prüfen, ob für Ihre Produktgruppe bereits ein anwendbarer delegierter Rechtsakt oder eine andere DPP-Pflicht besteht.
  2. EU-Login für die zuständige Person einrichten.
  3. Organisation im DPP-Register als Wirtschaftsakteur einschreiben und die Vertretungsberechtigung hinterlegen.
  4. DPP-Datenmodell, eindeutige Kennungen und dauerhaft erreichbare DPP-Adresse finalisieren.
  5. DPP im Register anlegen; verlangte Identifikatoren und Metadaten erfassen bzw. technisch übertragen.
  6. Registrierung validieren, DPP-Status dokumentieren und Daten vor dem Inverkehrbringen aktuell halten.
  7. Änderungen, neue Chargen/Serien sowie Korrekturen nach den geltenden Vorgaben nachführen.

Gespeicherte DPP-Projekte

Projekte werden lokal in der IndexedDB dieses Browsers gespeichert.

Nächste Schritte nach der Erstellung des Digital Product Passport

Ihr Produktpass ist erstellt – was folgt jetzt?

  1. DPP-Daten prüfen und fehlende Evidenzen ergänzen.
  2. Öffentliche DPP-Adresse bereitstellen. Der spätere QR-Code muss auf eine dauerhaft erreichbare HTTPS-Adresse zeigen.
  3. DPP hosten. Möglichkeiten:
    • Unternehmenseigene Website (z.B. https://dpp.ihrefirma.ch/...)
    • Cloud-Speicher mit eigener Domain
    • Spezialisierter DPP-Hosting-Dienst
  4. QR-Code aktualisieren, sodass dieser auf die veröffentlichte DPP-Adresse verweist.
  5. Economic Operator bestimmen (Hersteller, Importeur, Bevollmächtigter usw.).
  6. Registrierung vorbereiten. Die tatsächliche Registrierung hängt von der jeweiligen Produktgruppe und den veröffentlichten EU-Schemata ab.
  7. Produktpass aktuell halten. Änderungen an Material, Lieferkette oder Konformität erfordern eine neue Version.
BereichVerantwortlich
ProduktdatenUnternehmen
EvidenzenUnternehmen
DPP-ErstellungDieses Tool
DPP-HostingUnternehmen oder Hosting-Dienstleister
EU-RegistrierungEconomic Operator entsprechend EU-Vorgaben
Regulatorische FreigabenEuropäische Union

Hinweis: Dieses Werkzeug erstellt einen registrierungsvorbereiteten Digital Product Passport. Ob eine sofortige Registrierung möglich ist, hängt von den für Ihre Produktgruppe veröffentlichten EU-Regelungen und der Verfügbarkeit der entsprechenden Registrierungskomponenten ab.

Unterstützung für die Umsetzung

Pasi & Partners AG unterstützt bei der Verifikation der Produktanforderungen, DPP-Datenarchitektur, Evidenz- und Lieferantenkampagnen, Registrierungsvorbereitung sowie bei den Folgeaktivitäten. Ergänzend können Lieferketten-, Herkunfts- und Materialtracking, Supplier Due Diligence und fortlaufende Compliance-Überwachung aufgebaut werden.

Erstellt durch Dr. Helmut Steigele | CascadeIT  ·  Nutzungs-, Beratungs- und Vertriebsrechte gewährt für Pasi & Partners AG.
Dieses Self-Service-Tool liefert eine strukturierte DPP-, Normenvalidierungs- und Compliance-Arbeitsgrundlage. Es stellt keine Rechtsberatung, Zertifizierung, Konformitätsbewertung oder behördliche Anerkennung dar.

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Welche Inputs müssen wie aufbereitet werden?

Automatisierung innerhalb von GRC und ESG steht und fällt mit der Aufbereitung von externen Richtlinien, Policies, internen Standards und Prüfregeln, bevor es selbst zur “Automatisierung” geht

Der Blueprint berücksichtigt dies, und zeigt anhand von Bibliotheken und Templates auf, was wie aufbereitet werden sollte.

 

Welche Abläufe sind zu beachten?

Die Vereinfachung und Automatisierung von GRC- und ESG-Abläufen erfolgt auf 3 verschiedenen Aktionsebenen.

  • Scoping, Zielsetzung und Kontrollmechanismen

  • Abweichungskontrolle (i. e. Abweichung (Risiko), Gegenmassnahme, Wirkungskontrolle und Lernprozess)

  • Prüf- und Anpassungsmechanismus des gesamten Compliance-Frameworks

Der Blueprint zeigt hier auf, wie diese Abläufe grundsätzlich strukturiert sind, welche Details für die Unternehmenssteuerung, die Linie und die Prüfung der Non-Compliances zu beachten sind.

 

Welche Outputs sind wie anzuliefern?

Dieser Teil des Blueprints liefert die Anforderungen und Beispiele, auf welcher Ablaufebene für welche Stakeholdergruppe, welche Outputs und Arbeitsgrundlagen nach Durchlauf der Prozesse zu liefern sind.

Der Blueprint liefert dazu Templates und Strukturen nach denen Prüfziele, Abweichungen und Nachweise sind. Es gibt Hinweise, wie und mit welchen Mechanismen Prozess- und Prüf-Ergebnisse “sichtbar” und als Entscheidungsgrundlage für die Unternehmenssteuerung und Audit-Vereinfachung verwendet werden können.

Welche Aktionsebenen sind abgedeckt?

Dieser Teil des Blueprints zeigt auf, auf welcher Ebene von ESG und GRC welche Aktivitäten, Technologien und Rollen in eine Automatisierungs-Initiative einbezogen werden können und sollten.

Dies bezieht sich auf die Handlungsebenen

  • Content Gathering

    • Know your Customer

    • Know your Supplier /Provider

    • Know your Value-Streams

  • Visualisierung von GRC-relevanten Inhalten

  • Prozess-Steuerung und Informationslenkung

Der Blueprint liefert dazu die entsprechenden Templates für jene Arbeitsschritte, welche notwendig sind, um einen zweckmässigen Automatisierungsgrad zu errreichen.

Services rund um den GRC-Blueprint

Für die Umstellung von konventionellem GRC-Management zu einem digitalisierten, später automatisierten Modus bieten wir Support auf folgenden Ebenen:

  • Competence

    • Trainings und Zertifizierungspfade für

      • Automatisierung via App und Mobile Devices (Frontend Automation)

      • Robotic Process Automation (Backend Automation)

      • Prozessanalyse, Optimierung und Automatisierung (6sigma-Approach)

      • Data-Literacy und Enterprise Big Data

      • Analyse und Information Service sobald ein neues Regelwerk, Richtlinie und Standard im EU-Raum (inkl. Schweiz) in Kraft tritt

  • Component

    • Assurance Blueprints für die Teilbereiche

      • TPRM (Supplier- und Providermanagement)

      • Integrated Risk

      • IT- und Cybersec

      • Skills- und Competence-Management

      • Org-Risk

  • Coding und Implementation

    • Auf Basis des gesamten Frameworks sind wir in der Lage

      • Turnkey Implementierungen auf Basis erprobter Best Practice

      • Basierend auf den bei den häufig schon bestehenden Applikationsplattformen

      • oder ausgewählten Cloud-Lösungen zu liefern

 
 

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